Bittere Niederlage der U19 in Kaufering

Geschrieben von RS am .

Fußball verkehrt in Kaufering

U19 verliert Skandalspiel 

 

Kaufering. Zum Duell der beiden Topvereine aus dem oberbayerischen Westen fuhr am 10. April eine optimistische U19 des SCO. Dazu gab es jede Menge Anlaß- hatte man in der Vorrunde in einem Krimi die ambitionierte Oberliga- A- Jugend des VfL mit 3:2 in die Knie gezwungen.

Von Beginn an dominierten die Gäste des SCO so das Spiel ...

und erarbeiteten sich Torchance um Torchance. Benedikt Wiegert (8./ 16.), Bozo Plavsic, Murat Tekeli und Alessandro Ferrara vergaben ihre Möglichkeiten, während das Heimteam praktisch nicht stattfand.Dass man nicht nur gegen elf Gegner spielt, sondern gegen einen weiteren, zeigte sich in der 26. Minute. Nach einem klaren und gelbwürdigen Foulspiel der Heimelf am eigenen Strafraum, erlaubte Schiedsrichter Horner aus Schongau den Kauferingern einen Konter, den die Heimelf nur allzu gerne zum völlig überraschenden 1:0 abschloss.

Wie aus dem Nichts dann das 2:0 in der 33. Minute aus stark abseitsverdächtiger Position.Völlig genervt ging es für unsere Jungs zum Pausentee.

Dass man sich vorgenommen hatte, die Überlegenheit nun auch in Tore umzumünzen, merkten die Zuschauer sofort nach Wiederanpfiff. Die Ritter- Jungs übernahmen ohne Umschweife das Heft des Handelns. Wieder konnte man zwei gute Chancen nicht verwerten, ehe das Gespann aus dem Allgäu wieder ein Überraschungsgeschenk für das Heimteam verteilte. Justin Ritter stellte am linken Flügel gut zwei Meter vor dem Strafraum den Kauferinger Stürmer, der nach einer Vorteilsauslegung in den Strafraum eindrang, sich aber den Ball zu weit vorlegte und enttäuscht abdrehte. Es folgte der Skandalpfiff der Saison: Strafstoß für Kaufering.Tumulten auf Tribüne, Trainerbank und Spielfeld, folgte das 3:0- das Heimteam nahm das Geschenk überrascht, aber gerne an.

Aber auch diese grobe Benachteiligung nahmen die U19- Kicker an. Nun schnürte der SCO mit wütenden Angriffen die Kauferinger am eigenen Strafraum ein und erzielte hochverdient den Anschluß. Chance um Chance für den SCO. Zeit für den Referee, einzugreifen und den Kauferinger Sieg in trockene Tücher zu bringen. Mit einer kuriosen Zeitstrafe für Kapitän Gruschka, der sich nach einem verletzten Kauferinger Spieler erkundigen wollte und mehreren skandalösen Abseits- und Freistoßpfiffen- allesamt gegen den SCO-,  gelang es ihm, den Spielfluß der Gäste nun vollends zu unterbinden. Das 1:4 in der 92. Minute war am Ende die logische Konsequenz.

Fazit: 1. nicht immer gewinnt der Bessere. 2. mach Deine Tore zu Beginn, dann kann der Schiedsrichter pfeifen, was er will.

Große Moral bewies die U19 in Kaufering und zeigte nicht nur großen Kampf sondern über weite Strecken auch spielerische Brillanz. Nach Kraft und Power wächst in der U19 nun auch das Spielverständnis. Den Gegner hatte man im Griff, gegen die Kauferinger Überzahl mit drei zusätzlichen Helfern, war man am Ende machtlos.

Nun geht es gegen den direkten Tabellennachbarn Kirchheimer SC am 13.4. um sechs Punkte gegen den Abstieg. Brisant ist dieses Duell deshalb, weil die Gäste sich erwischen ließen, als sie einen Spieler ohne Spielberechtigung einsetzten. 22 Punkte Abzug- nur die drei Punkte gegen den SCO standen zum Rückrundenbeginn auf der Habenseite. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Unsere U19 wird die Antwort auf dem Platz geben...  (Hannes Friedl)

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